Eheringe: Sind traditionelle japanische Metalltechniken eine Option?

Eheringe sind vor der Hochzeit nicht nur in Deutschland und der Schweiz beliebt, sie erfreuen sich aucn in Japan einer stetig steigender Beliebtheit. Die Legierungen Shakudou und Shibuchi bestehen aus Silber und Kupfer. Shakudou enthält 3 bis 5 Prozent Feingold. Shiro Shibuichi setzt sich aus ca 70 Prozent Kupfer, 29 Prozent Silber und einem Prozent Feingold zusammen.

Es gibt sechs verschiedene Verfahren in der japanischen Tradition des Tauschierens. die beiden wichtigsten sind Zougan und die Flächentauschierung Nunomenzogan. Das zu bearbeitende Metallstück, es kann eine der erwähnten japanischen Legierungen oder auch ein dünnes Goldblech sein, wird in Zisilierkitt befestigt. Diie Oberfläche des Grundmateriales wird mit speziell zugeschlieffenen Meiselchen erst vertikal, dann horizontal und zuletzt auch diagonal von rechts nach links und von links nach rechts aufgeraut. Eine Arbeit die sich Braut und Bräutigam auch gerne teilen können um die Gemeinsamkeit in Hochzeit, Heirat und Ehe zu symbolisieren.

Eheringe aus Kristallmetall

Eheringe-Silberwelle-Kristallmetall_First_Frame

Eheringe erschaffen mit japanischer Goldschmiede-Kunst sind somit wohl eher als Exoten zu bezeichen, obwohl sie durchaus ihren Reiz besitzen. Viele Brautpaare werden hingegen die schlichte und zeitlose Variante des Eheringe aus Gold bevorzugen. Doch auch hier stellen sich noch einge Fragen:

Um diese Fragen zu beantworten, bedarf es einer sorgfältigen Recherche im Internet. Oder natürlich das Gespräch mit einem erfahrenen Goldschmied der die Antworten auf diese Fragen, und viele weitere die eine Brautpaar vor der Hochzeit interessiert, ebenfalls fachkompetent beantworten kann. Erfahrene Goldschmiede die der Braut und dem Bräutigam gerne und freundlich Auskunft geben sind allerdings immer schwere zu finden. Denn die Zahl der Golschmiede ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken, der Trend geht hin zu industriell produzierten Massenwahre und weg vom edeln und individuellen Werk aus dem Atelier eines Goldschmiedes. Doch es zeichnet sich ein neuer Trend ab, wieder hinzu Eheringen die der Persönlichkeit seiner Trägerin oder seines Trägers entsprechen, unterstreichen und zur Geltung bringen.